Europa 2011 - Sharing statt Crisis

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Liebe Blog-Leser, in der Regel setzen wir uns im Rahmen unserer Leistungen für Transparenz ein. Dies beinhaltet analytisches Arbeiten im Sinne wissenschaftlicher Standards unter Nennung der verwendeten Quellen. Aus Gründen des Quellenschutzes müssen wir jedoch dieses Mal darauf verzichten:

Aus aktuellem Anlass möchten wir Ihnen folgende 7 wichtige Trend-Prognosen und Faktoren, die uns für die nähere und mittlere Zukunft in Deutschland und Europa wahrscheinlich erscheinen, aufzeigen.

Die Aktualität der Trend-Treiber und Ereignisse war der Anlass (unsere zahlenden Newsletter-Abonnenten haben wir bereits am 07.10. vorab informieren dürfen) hierzu:

trendquest setzt kurzfristig den Fokus auf die Entwicklungen in Europa und Deutschland sowie Griechenland. So analysieren wir seit längerem die deutschen Europa-Beziehungen und befassen uns mit Hintergründen und Lösungsmodellen.

Europa-Trends und Dynamiken - Worum geht es?
trendquest analysiert und erkennt unterschwellige Strömungen in Wirtschaft, Gesellschaft und Politik im Rahmen der sozio-ökonomischen Trendforschung. Dies erlaubt uns eine recht scharfe Früherkennung von Trends. Dabei zeigen derzeit die sozialen Trend-Dynamiken die stärksten Auswirkungen. 

7 folgenreiche Trends für Europa

trendquests Analysen zur unterschiedlichen Finanzkraft der Euro-Staaten weisen auf folgende Wechselwirkungen und Trend-Dynamiken für Deutschland und Europa hin:

  • Konsolidierung...?
    Wir erwarten seitens der EU-Mitglieder starke und teils konkurrierende Konsolidierungs- und Verteilungs-Bestrebungen in Politik und Wirtschaft untereinander und innerstaatlich.
     
  • Griechenland verlässt Euro-Raum ...?
    Der aktuelle EU-Sorgenstaat Griechenland hat voraussichtlich eine letzte Finanzierung erhalten (-> diese von trendquest im bezahlten Newsletter gemachte Aussage vom 7.10. hat sich mittlerweile bestätigt). Mithilfe dieser Maßnahme dürfte in den kommenden Wochen eine Regelung nahe an der Staatsinsolvenz eingeleitet werden.
    Somit soll den beteiligten Banken Zeit gegeben werden, sich auf diese Zäsur vorzubereiten. Es ist möglicherweise davon auszugehen, dass das Land danach den Euro-Raum verlassen und zu einer eigenen Währung wechseln wird ("neue Drachme").
     
  • Refinanzierung durch Steuern:
    Wir gehen davon aus, dass zeitnah zum „Hellas-Bailout“ (Jahres-Wechsel?) breit gestreute Steuer-Erhöhungen in Deutschland zu erwarten sind.
     
  • Tendenz: Zunahme sozialer Unruhen in EU:
    Aus dieser Situation heraus sind leider über das Jahr 2012 hinaus zunehmend aggressivere soziale Unruhen zu erwarten. Dies nicht nur in Griechenland, sondern wahrscheinlich auch in anderen Euro-Ländern. Deutschland bleibt in der Tendenz jedoch Ruhepol in Europas Mitte: Wir erwarten zwar auch für Deutschland leider eine sichtbare Zunahme sozialer Spannungen und Aggressionen, jedoch im Vergleich zu anderen EU-Ländern eher im moderateren Rahmen. Der Diskurs steht im Vordergrund.
     
  • Politik und Kultur, konservativ bis national: 
    Als Folge dieser Unruhen erwarten wir für die kommenden Jahre im gesamten Euro-Raum eine zunehmende Stärkung links- wie rechtskonservativer bis nationaler Bewegungen in Politik und Gesellschaft. Dieser Trend beinhaltet ebenfalls eine zunehmende Abgrenzung gesellschaftlicher Klassen. Zudem verstärken sich politische Klassenkampf-Phänomene.

    Doch auch Kultur und Lifestyle spiegeln dies wider: Sichtbar durch eine weiter zunehmende Romantisierung vergangener Zeiten und Zitierung von Retrotrends (Stichwort Metatrend Neue Klassik). Und Konsum und Marketing orientieren sich stark zunehmend auf Regionales, Nationales und Traditions-Werte (bis hin zum Konsumverzicht).
    Die Menschen entwickeln eine zunehmend verstärkte Affinität zu bekannten und erprobten Werten: Sicherheit, Orientierung, Stabilität sowie starke Leitbilder.
     
  • Finanztrend: Euro-Stabilität?
    Wir erwarten weiters, dass die Länder im Kern des Euro-Wirtschaftsraums aus den kommenden Konsolidierungs-Maßnahmen wirtschaftlich gestärkt hervorgehen. Parallel dazu werden Finanzspekulationen um die schwachen Euro-Länder bestehen bleiben.
     
  • Griechenland - instabile Zukunft?
    Wie sieht die Zukunft aus für Griechenlands Wirtschaft, Gesellschaft, Infrastruktur und Politik? Tendenzen zu einer stark links- oder rechtskonservativ-straffen politischen Führung bestehen - würde diese jedoch in der Lage sein, die Probleme zu bereinigen? Und wird Griechenland evtl. zum frei käuflichen "Dritte-Welt-Land" oder ökonomisch-politischen Vasallen – inklusive aller Konsequenzen?
     

Analysen und Trends hierzu liefern wir Ihnen zeitnah. Mehr in den kommenden Tagen und Wochen via twitter(@trendquest) und die trendquest-Website.

Sowie im Rahmen unserer trendnight-Veranstaltung am
9. November zum After-Work-Treff abends in Hamburg:
"Sharing against Crisis – Zukunft gemeinsam gestalten"
zu Gast in den Räumen der Werkstatt-Galerie Kappich & Piel:
Bitte melden Sie sich hier an...

 

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